Schadensersatzberechnung nach den Grundsätzen der Lizenzanalogie

Scha­dens­er­satz­be­rech­nung nach den Grund­sät­zen der Lizenz­ana­lo­gie

Die Scha­dens­er­satz­be­rech­nung nach der Lizenz­ana­lo­gie, bei der ein fik­ti­ver Lizenz­satz zugrun­de gelegt wird, ist gewohn­heits­recht­lich aner­kannt und nun­mehr – in Fol­ge der Umset­zung der Richt­li­nie 2004/​48/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 29.04.2004 zur Durch­set­zung der Rech­te des geis­ti­gen Eigen­tums – auch in § 139 Abs. 2 Satz 3 PatG kodi­fi­ziert.

Lesen
Patentverletzung – und der herauszugebene Anteil am Verletzergewinn

Patent­ver­let­zung – und der her­aus­zu­ge­be­ne Anteil am Ver­let­zer­ge­winn

Bei der Bestim­mung des her­aus­zu­ge­ben­den Anteils des Ver­let­zer­ge­winns, der durch die Benut­zung der erfin­dungs­ge­mä­ßen Leh­re ver­mit­telt wor­den ist, ist regel­mä­ßig auch zu berück­sich­ti­gen, ob und inwie­weit die erfin­dungs­ge­mä­ße Aus­ge­stal­tung oder die damit unmit­tel­bar oder mit­tel­bar ver­bun­de­nen tech­ni­schen oder wirt­schaft­li­chen Vor­tei­le für die Abneh­mer des Patent­ver­let­zers erkenn­bar waren oder ihnen gegen­über

Lesen
Schadensersatz wegen Patentverletzung

Scha­dens­er­satz wegen Patent­ver­let­zung

Die für eine Kla­ge auf Fest­stel­lung der Scha­dens­er­satz­ver­pflich­tung erfor­der­li­che Wahr­schein­lich­keit, dass der Berech­tig­te auf­grund einer mit­tel­ba­ren Patent­ver­let­zung einen Scha­den erlit­ten hat, ist in der Regel zu beja­hen, wenn zumin­dest eine rechts­wid­rig und schuld­haft began­ge­ne mit­tel­ba­re Patent­ver­let­zung statt­ge­fun­den hat. Dies gilt auch dann, wenn die mit­tel­ba­re Patent­ver­let­zung durch das Anbie­ten eines

Lesen