Rech­nen­de Vor­rich­tung mit dyna­misch deko­ra­ti­vem Aussehen

Das Bun­des­pa­tent­ge­richts hat­te auf die Kla­ge der Moto­ro­la Mobi­li­ty Ger­ma­ny GmbH das das Euro­päi­sche Patent 1 430 380 mit dem Titel „Com­pu­ting Device With Dyna­mic Orna­men­tal Appearan­ce“ (in der deut­schen Über­set­zung: „Rech­nen­de Vor­rich­tung mit dyna­misch deko­ra­ti­vem Aus­se­hen“) der Fa. Apple sowohl in der zuletzt ver­tei­dig­ten Fas­sung als auch in der Fas­sung von neun Hilfs­an­trä­gen für nich­tig erklärt.

Rech­nen­de Vor­rich­tung mit dyna­misch deko­ra­ti­vem Aussehen

Zur Begrün­dung hat sich das Bun­des­pa­tent­ge­richt dar­auf beru­fen, dass die Merk­mals­kom­bi­na­ti­on des Patent­an­spruchs 1 in der ver­tei­dig­ten Fas­sung nicht aus den ursprüng­li­chen Anmel­de­un­ter­la­gen hervorgehe.

Auch die vor­ge­leg­ten Hilfs­an­trä­ge, die Ergän­zun­gen zu den in Fra­ge ste­hen­den Merk­ma­len ent­hal­ten, hat das Bun­des­pa­tent­ge­richt für nicht patent­fä­hig erach­tet. Zum Teil hat das Bun­des­pa­tent­ge­richt hier die Zuläs­sig­keit der Hilfs­an­trä­ge ver­neint, da ein ursprüng­lich erteil­tes Merk­mal nicht mehr im Patent­an­spruch 1 der jewei­li­gen Fas­sung ent­hal­ten war. Dar­über hin­aus waren die Hilfs­an­trä­ge zum Teil dem Fach­mann aus dem Stand der Tech­nik bekannt oder nahegelegt.

Bun­des­pa­tent­ge­richt, Urteil vom 20. Juni 2013 – 2 Ni 60/​11 (EP)

Rechnende Vorrichtung mit dynamisch dekorativem Aussehen