Neue­run­gen in der Landwirtschaft

Auch ein eher tra­di­tio­nel­ler Wirt­schafts­zweig wie die Land­wirt­schaft ist auf Inno­va­tio­nen ange­wie­sen. Damit die Pro­duk­te effi­zi­ent erwirt­schaf­tet wer­den kön­nen und das Opti­mum an Ertrag ein­brin­gen, sind Wei­ter­ent­wick­lun­gen von beson­de­rer Bedeutung. 

Neue­run­gen in der Landwirtschaft

Da scheint es auch kei­nes­wegs aus­ge­fal­len, son­dern eher vorraus­schau­end, dass ein gro­ßer Land­tech­nik-Her­stel­ler (John Dee­re) in Kai­sers­lau­tern ein Euro­päi­sches Tech­no­lo­gie- und Inno­va­ti­ons­zen­trum – ETIC – unter­hält. Zuletzt ist dort ein voll­elek­tri­scher Trak­tor vor­ge­stellt wor­den. John Dee­re hat bereits ange­kün­digt, es nicht bei dem Trak­tor zu belas­sen und die Tech­no­lo­gie eben­falls auf diver­se ande­re land­wirt­schaft­li­che Gerä­te anzu­wen­den. Bei der Wei­ter­ent­wick­lung wird in dem Inno­va­ti­ons­zen­trum auf eine gute Ver­bin­dung zu ande­ren Insti­tu­ten und Hoch­schu­len beson­de­ren Wert gelegt. Eben­so uner­läss­lich sind auch För­der­pro­gram­me und For­schungs­ar­bei­ten. So ist der voll­elek­tri­sche Trak­tor das Ergeb­nis eines For­schungs­pro­jekts SESAM. Die­ser ist aber kei­nes­wegs das ein­zi­ge Pro­jekt des Unter­neh­mens. Für die Inte­gra­ti­on erneu­er­ba­rer Ener­gien auf einem land­wirt­schaft­li­chen Betrieb geht kein Weg an der land­wirt­schaft­li­chen Elek­tro­mo­bi­li­tät vor­bei. So ist ein Bat­te­rie­wech­sel­kon­zept für Trak­to­ren mit trans­por­ta­blem Ener­gie­spei­cher bereits 2015 aus­ge­zeich­net worden.

Die­se Neu­gier und For­schung nach neu­en Lösun­gen tra­gen mit dazu bei, dass ein Unter­neh­men leben­dig und gesund bleibt. Denn die­se Fak­to­ren bil­den die Vorraus­set­zung für Wachs­tum. Ein Unter­neh­men ohne jeg­li­che Wei­ter­ent­wick­lung befin­det sich im Still­stand. Das Stre­ben nach Neu­em (neue Pro­duk­te, neue Märk­te usw.) belebt die Wirt­schaft. Nach Mei­nung des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums sind Inno­va­tio­nen die Grund­la­ge für wirt­schaft­li­chen Wohlstand.

Wer­den neue Pro­duk­te wie z.B. der Elek­tro­Trak­tor ent­wi­ckelt, hat das nicht nur Ein­fluss auf die Land­wirt­schaft der Zukunft, son­dern macht sich auch bei dem Unter­neh­men selbst bemerk­bar. Ein bör­sen­no­tier­tes Unter­neh­men erhält durch neue Pro­dukt­vor­stel­lun­gen Auf­merk­sam­keit, die sich am Akti­en­kurs able­sen lässt. Sta­gniert dage­gen eine Fir­ma und ent­wi­ckelt sich nicht wei­ter, blei­ben die posi­ti­ven Aspek­te aus und die Anle­ger unge­dul­dig. Stim­men zudem die Zah­len nicht, sind Kurs­ver­lus­te zu erwar­ten. Still­stand ist für kei­nen Betrieb gut. Viel­mehr ist Inno­va­ti­on der Motor der Wirt­schaft. Neue Wege zu beschrei­ten, kann zwar risi­ko­reich sein – aber die Alter­na­ti­ve wäre nur Aufgabe.