Glas­fa­sern

Durch eine Ver­öf­fent­li­chung, in der hin­sicht­lich einer bestimm­ten Grup­pe von Pro­duk­ten die Ver­mu­tung geäu­ßert wird, dass die­se Krebs ver­ur­sa­chen kön­nen, ist die Ver­wen­dung eines die­ser Pro­duk­te für Zwe­cke, bei denen kein kan­ze­ro­ge­nes Poten­ti­al vor­han­den sein darf, nicht offenbart.

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Besteht hin­sicht­lich einer bestimm­ten Grup­pe von Pro­duk­ten die Ver­mu­tung, dass die­se Krebs ver­ur­sa­chen kön­nen, so hat der Fach­mann auch dann nicht ohne wei­te­res Anlass, auf­wen­di­ge Ver­su­che zur Ermitt­lung von even­tu­el­len Unter­schie­den hin­sicht­lich des kan­ze­ro­ge­nen Poten­ti­als der ein­zel­nen Pro­duk­te anzu­stel­len, wenn in einer Ver­öf­fent­li­chung berich­tet wird, dass ein Her­stel­ler sol­che Ver­su­che für bestimm­te Pro­duk­te bereits in Auf­trag gege­ben hat.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 20. Dezem­ber 2011 – X ZR 53/​11

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